Stella A.
Galerie/Edition

kleine fundeKleine Funde / Small Finds

Zeichnungen von:

Michael Glasmeier 
Matthias Kohlmann
Pia Linz
Nanne Meyer
Christian Schiebe
Oliver Thie
Lisa von Billerbeck
Beatrix von Pilgrim




08. 04. – 21. 05. 2016

Eröffnung: Do., 07. 04. 2016, 19°° – 21°°

Öffnungszeiten:

Mi.: 14 – 18°°
Do. – Sa.: 14 – 19°°

Mit »Small Finds« werden in der Feldarchäologie Funde bezeichnet, die in der Regel kaum größer als ein Handteller sind. Sie sind mühsam zu finden und sie sind besonders aufschlussreich, um den zeit-und kulturgeschichtlichen Kontext einer Fundstelle zu erforschen. Im Grabungsalltag muss eine große Masse von abgebautem Erdmaterial durch ein Sieb gerüttelt werden, um das Kleine, gesiegelte Tonverschlüsse, Perlen, Murmeln, Münzen oder Alltagswerkzeuge zu entdecken.

Der Schwerpunkt der Ausstellung Kleine Funde / Small Finds liegt darin, die Aufmerksamkeit auf das Phänomen des Kleinen in der Zeichnung zu lenken.
Wesentliche Eigenschaften der Zeichnung entspringen aus dem Kleinen. Das Kleine oder mitunter auch das Wenige in der Zeichnung entspricht zudem den anatomischen Gesetzmäßigkeiten – das Handgelenk hat einen gewissen Radius und aus diesem heraus entwickelt sich auch die natürliche Größe eines graphischen Zeichens. Das Kleine ist also organisch in der Technik des Zeichnens wie auch des Schreibens angelegt.

Etwas sperrig-versponnen Suchendes liegt im Vorgang des Zeichnens-ein Denken mit den Fingern. Im Prinzip kann jeder zu jedem Zeitpunkt eine Zeichnung anfertigen, darin liegt ihr besonderes,verbindendes Potential.

Eine Zeichnung zu erfassen erfordert ein präzises und ausdauerndes Sehen. Mitunter ist die Belohnung für den Betrachter sagenhaft - wenn das Kleine im Kopf so weit und tief wie der Blick auf eine Landschaft wird. Das Kleine und das Poetische in der Zeichnung muss wie ein Kleinfund in der Feldarchäologie entdeckt und mit den Blicken behutsam ausgegraben werden. In dieser Ausstellung werden zeichnerische Positionen präsentiert, die der Tendenz von Inszenierungen der Zeichnungen als Spektakel mit beeindruckenden Materialwerten oder schierer Größe widersprechen.

Ziel ist es, etwas über das Wesen und das Poetische der Zeichnung auszusagen.
Christian Schiebe

Small Finds

Small sized works by:

Michael Glasmeier
Matthias Kohlmann
Pia Linz
Nanne Meyer
Christian Schiebe
Oliver Thie
Lisa von Billerbeck
Beatrix von Pilgrim

 

April 8 – May 21, 2016,

Opening: April 7, 7 – 9 pm

Opening Times:

Wed.: 2 – 6 pm, Thur. – Sat.: 2 – 7 pm

"Small Finds" in archaeology are finds usually no bigger than the palm of the hand. They are difficult to find but quite revealing in terms of exploring the historical and cultural context of a find spot. In the routine of digging a great amount of dismantled earth has to be sifted in order to discover the tiny, sealed earthen closures, pearls, marbles, coins or tools of every day life.

This exhibition wants to direct the attention to the phenomenon of tyniness in drawing. Essential qualities of a drawing come from the small. Moreover, the small or sometimes the sparsity in drawing corresponds to the principles of anatomy – the wrist has a certain radius from which the natural size of graphical drawing evolves. So the smallness is inherent in the technique of drawing and writing as well.

There is a somewhat awful, airy-fairy search in the process of drawing- a kind of thinking with fingers. Basically, anyone can do a drawing at any time, that's its special, connective potential.To understand a drawing, precise and persistent attention is required. Occasionally, the beholder is rewarded immensely- when the smallness in the mind becomes as wide and deep as the view of a landscape. The small and the poetic in the drawing have to be discovered like a small find in field archaeology and gently uncovered with the eye.

In this exhibition graphic positions are presented in opposite to tendencies staging drawing like spectacular events in size and material.The purpose is to say something about the nature and poetry of drawing.

 

 

 

 

 

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